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Warum E-Commerce funktioniert (Studie)

Warum E-Commerce funktioniert (Studie)

Fast täglich erreichen uns per eMail oder Twitter-Meldungen Studien, Whitepapers und Untersuchungen, warum Menschen Produkte und Dienstleistungen online kaufen. E-Commerce funktioniert, ist meist die Aussage, doch erhalten Marketing-Fachleute nur wenig Einblick in die wahren Gründe dieses Verhaltens. E-Commerce bedeutet weit mehr, als einen Online-Shop erstellen zu lassen, schöne Produktbilder und günstige Preise als Marketing Methode im Unternehmen einzuführen.

Kleine Unternehmen können nur schwer Methoden der großen E-Commerce Systeme umsetzen

E-Commerce bedeutet heute, sich um die eigene Webseite zu kümmern, ständig Neuigkeiten zu publizieren und in sozialen Netzen präsent zu sein. Die aktuellen Studien aus dem Jahr 2014 zeigen zum erstenmal sieben Kennzeichen für die erfolgreiche Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen im Internet. Und dabei war diese Studie nicht auf die großen und erfolgreichen Unternehmen, wie Amazon konzentriert. Deren Vermarktungsmethoden sind meist für kleinere Unternehmen ohne großes Marketing-Budget gar nicht realisierbar.

Basis der Studie über E-Commerce und deren Erkenntnisse

Grundlage bildeten über 25.000 Käufer auf Online-Plattformen, die sowohl über ihre Einstellung, wie auch über ihre Motivation und Verhaltensweisen auf Online-Einkaufsplattformen detailliert befragt wurden. Quirk’s Marketing Research Media und andere Marktforscher führten diese Studie im zweiten Halbjahr 2014 durch. Insgesamt bildet ja das späte dritte und vierte Quartal die umsatzstärkste Zeit für Online-Käufe.

Ergebnis 1: Prüfung der Bewertungen vor dem Kauf

Die Verschuldung der Verbraucher ging in den Jahren 2013 und 2014 zurück, was zu einem Anstieg der Umsätze auf Online-Plattformen führte. Ebay und Amazon haben diesen Trend bereits Ende 2013 feststellen können, die kleineren Online-Verkaufsplattformen konnten dies im Rahmen der Studie ebenfalls bestätigen. Interessant ist, dass die Veweildauer vor dem eigentlichen Kauf gestiegen ist. Insbesondere berichten 79% der Befragten, dass sie vor einem Kauf mehrere Plattformen zu Preisvergleichen besuchen und vor der Kaufentscheidung Bewertungen sehr genau lesen und bewerten. Zur Kaufentscheidung führen zu einem hohen Prozentsatz Bewertungen von Menschen, die als Personen erkennbar sind, die der gleichen Zielgruppe, wie der Käufer angehören.

Ergebnis 2: Kundenbetreuung und Support und Service der Plattform

Interessanterweise erkundigen sich knapp 65% der Online-Käufer auch auf Bewertungsplattformen, wie die Kundenbetreuung und der Service und Support bewertet wird. Der Webauftritt spielt hier ebenfalls eine große Rolle. Man ist beim Onlinekauf verwöhnt durch einen schnellen und unkomplizierten Kaufprozess, den man meist mit Amazon vergleicht. Hier fungieren der Warenkorb, die Möglichkeit der Auswahl von Zahlungsmöglichkeiten und der Bestell-Button eine zentrale Rolle im Empfinden einer einfachen Bestellmöglichkeit. Misstrauen bei diesem Prozess entsteht immer dann, wenn nicht klar vom Unternehmen kommuniziert wird, wie mit den persönlichen Daten (Datenschutz) umgegangen wird. Knapp 10% brechen bei unklarem Datenschutz den Einkaufprozess ab.

Ergebnis 3: Die Bild-Präsentation des Produktes

67% der Verbraucher sagen, dass die Qualität eines Produktbildes entscheidend ist, ob eine Bestellung erfolgt oder nicht. Nur 54% der Befragten lesen die Produktbeschreibung genauer, geben aber an, dass mehrere Bilder (mit Vergrößerungen) den Bestellvorgang und den Kaufentscheid unterstützen. Dabei legen inzwischen 48% großen Wert auch auf die Präsentation der Produkte auf mobilen Endgeräten.

Ergebnis 4: Die Bedeutung der Logistik

Alle Studien aus dem Jahr 2014 zeigten ein Kennzeichen: Die Ungeduld des Käufers in Bezug auf Lieferzeiten und Versandoptionen. Grundsätzlich gehen 94% aller Online-Käufer davon aus, dass die Produkte (und Dienstleistungen) günstiger und schneller verfügbar sind, als in normalen Ladengeschäften. Ein größeres Sortiment bzw. Sortiment-Varianten werden ebenfall vorausgesetzt und niedrige Lieferkosten mit fest kommunizierten Lieferzeiten. Sollte es zu Lieferverzögerungen kommen, so gehen 83% der Befragten davon aus, dass mit der nächsten Bestellung ein Gutschein bzw. kostenfreie Lieferung angeboten wird.

Ergebnis 5: Abverkaufs-Mentalität auf Kundenseite

78% aller Befragten gehen davon aus, dass das Preisniveau Online um knapp 30% günstiger sein muss (bei niedrigen Versandkosten) als in einem Ladengeschäft. Kombiniert wird diese Erwartung mit dem Eingeständnis der Online-Besteller, dass es bequemer und nicht so zeitintensiv wäre online zu bestellen, als in überfüllten Städten (hier wird die Parksituation als Beweggrund angegeben) einzukaufen. Dabei verzichtet man gerne auch auf Beratung vor dem Kauf.

Ergebnis 6: Die Bedeutung und Forderung von Informationen nach dem Kauf

79% aller Befragten wollen auch schon nach dem ersten Online-Kauf als “Stammkunde” exklusive Informationen zu weiteren Produkten und Dienstleistungen erhalten. Interessante Blogbeiträge, exklusive auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmte Newsletter und interessante Gutscheine bilden hier die Basis der Kundenbindung. Dagegen werden reine Werbe-EMails schnell als solche erkannt und landen bei knapp 90% sofort im digitalen Papierkorb. Dieses Ergebnis ist dahingehend interessant, da dieses die Bedeutung von Methoden des Online-Marketing hervorhebt. Inzwischen sind fast alle Online-Käufer geschult im Selektieren und Lesen von großen Mengen von Nachrichten. Daher erwartet man digitale Magazine mit hochwertigen Informationen über die Produktpalette. Im Online-Marketing wird sich daher der Trend zum Storytelling weiter verstärken müssen. Digitale Magazine, wie Flipboard oder sogar E-Books als Kundenmagazin dürfte daher bereits 2015 an Bedeutung gewinnen.

Ergebnis 7: Die Bedeutung von Responsive Design und visuellem Marketing

Die ersten sechs Ergebnisse zeigen eindeutig den Trend zu einem Online-Präsentationsumfeld, der hohen Anforderungen an heutige Online-Shops vorgibt. Folgende Kennzeichen definieren heutige Online-Käufer:

  • 37% erwarten ein Online Customer Care Program des Unternehmens
  • 48% erwarten die Möglichkeit Testberichte von Kunden online zu lesen
  • 30% prüfen die Bewertungen auf Social Media Platfformen
  • 67% erwarten eine optimierte Webseite für mobile Endgeräte (Smartphone, Tablet)
  • 34% würden sich gerne eine App laden, um schneller einkaufen zu können
  • 30% erwarten eine Volltext- oder visuelle Suche
  • 26% kaufen dann ein, wenn die Navigation der Webseite gelungen ist

Diese sieben Ergebnisse können für einen Online-Vermarkter von großer Bedeutung sein. Online-Shops werden immer mehr zu Erlebnis- und Informations-Plattformen für die Kunden im Internet. Hierbei spielen die immer leistungsfähigeren mobilen Plattformen (Apps) eine ebenso große Rolle, wie die Qualität und Quantität der bereitstehenden Informationen rund um die Produkte und Unternehmen.

Die JFE-Designs.com hat diese Ergebnisse der Studien auch in Form eines Vortrages für interessierte Unternehmer weiter aufbereitet. Bei Interesse nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder rufen uns einfach unter 08031 4007380 an.

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