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Tod des Link-Building und Content Marketing

Tod des Link-Building und Content Marketing

Status Quo: Link-Building, SEO und Content Marketing

Search Engine Optimization (SEO) ist zu einem wichtigen Standbein, gerade für Agenturen im Web-Business geworden. SEO hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt und das insbesondere dahingehend, dass Nutzerverhalten unberechenbarer und die mobilen Endgeräte vielfältiger geworden sind. Gerade die Entwicklungen im Bereich der mobilen Apps im Umfeld von iOS und Android tragen immer mehr dazu bei, dass reine Webseiten-Optimierung an Hand von sogenannten Keywords Ergänzungen in verschiedensten Bereichen erfahren müssen. Menschen wollen nützliche und aktuelle Informationen, meist schon durch News-Algorithmen optimiert und auf persönliche Interessen zugeschnitten, da das eigene Suchen im Web als lästig und ineffektiv empfunden wird.

Link-Building am Ende?

Analysiert man die heute am Markt befindlichen SEO und Link-Building Tools, so erkennt man eine fast unüberschaubare Anzahl von Faktoren, die für Gewichtung und Ranking herangezogen werden. Einige Marketing-Fachleute aus meinem persönlichen Umfeld haben es inzwischen aufgegeben, diese Gewichtungen und Ranking-Faktoren verstehen zu wollen. Führte noch vor ein paar Jahren die SEO Taktik dazu, sich eine große Anzahl von Links für die eigene Webseite zu sichern (oder auch zu kaufen) zum SEO Erfolg, so haben Entscheidungen – gerade von Google (Panda) – solche Link-Netzwerke und Link-Farmen auszuschließen, dazu geführt, einen Umdenkprozess im Marketing einzuleiten.

Content Marketing heißt hochwertige Informationen bereitzustellen

Marketing-Spezialisten müssen sich heute wieder fragen, was Nutzer denn eigentlich wirklich interessiert, welche Information als wertvoll und welche als unwichtig und welche anderen Faktoren noch eine Rolle spielen. Das soziale Verhalten von Nutzern in Social Networks, der Zeitpunkt der Veröffentlichung und die Interaktionsmöglichkeiten (z.B. social sharing der Information) führen beim Nutzer dazu, Information manchmal als wichtig und manchmal als unwichtig zu kategorisieren.

Content Marketing bzw. Inbound Marketing als Lösung?

Die systematische Erstellung von Inhalten für die Zwecke der Steigerung der Markenpräsenz wird Content Marketing oder Inbound Marketing genannt. Marketing-Spezialisten sprechen heute vom Storytelling-Ansatz ihrer Online-Aktivitäten, um Beziehungen und Bindungen über diese Geschichten für die Marke zu erzeugen und damit die Leadrate zu erhöhen.

Dahingehend entwickeln sich gerade interessante Werkzeuge, die Nutzerverhalten in sozialen Netzwerken, Microblogging-Diensten, wie Twitter und Suchverhalten in Facebook und Google+ für eine Bewertung der Relevanz der Information heranziehen. Beispiele hierfür sind TAME.ITTOPSY.COM und der Liquid Newsroom. In Kombination mit klassischen Web-Traffic Analyse Tools, wie Google Analytics, ergeben sich vollkommen neue Einsichten in das Nutzer- und Suchverhalten der Zielgruppen, die durch Marketing-Kommunikation Methoden erreicht werden sollen. Information, die überzeugen und binden sind heute liquide, was bedeutet, dass sich die bereitgestellte Information, Trends und Schwarmverhalten anpassen muss.

Liquid Newsroom, Big Data Analysen und Content Marketing

Eine völlig neue Art der Informationsaufbereitung und Informationsverteilung stellt das Projekt Liquid Newsroom dar, welches selbst in Nischenmärkten hochwertige News-Streams aufbereiten und effektiv im Social Media Umfeld verteilen kann. Dabei wird angestrebt, Meinungsführerschaft in diesen Nischenmärkten zu erreichen, um die oben genannte Relevanz der verteilten Information zu erreichen. BigData Analysen unter Zuhilfenahme von historischen Datenentwicklungen gelten schon lange als zukünftige effektive Marketing-Methode, die das Content Marketing bzw. Inbound Marketing in der Content Kreation unterstützen kann.

Heutige Methoden, wie YouTube Channels, Infografiken, Pinterest (als E-Commerce Plattform verstanden) und die Plattform SlideShare, zum Verteilen von mehr visuellen Marketing-Informationen sind sicher erst der Anfang, wenn es darum geht, reine Informationen durch Content-Zulieferung aufzuwerten. Es bleibt also spannend, wie zukünftige Online-Marketing Methoden diesen „wertvolleren“ Content entwickeln werden. Und dabei werden, laut einer Forrester Studie, kostenlose Informationsplattformen, wie Blogs und Social Media Kanäle eine immer größere Rolle spielen.

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