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Digitale Konvergenz: Content Marketing, Social Media und SEO

Digitale Konvergenz: Content Marketing, Social Media und SEO

Wurde vor einigen Jahren nur von Online-Marketing gesprochen und alle Methoden, wie eMail-, Newsletter-Marketing und Banner-Werbung, darunter gebündelt, so stellt sich heute die Situation anders dar. Einzelne Methoden, die zu einem effektiven Marketing in den digitalen Medien führen, werden heute als eigene Elemente im Marketing-Mix aufgeführt. Dies sind insbesondere Social Media und Content Marketing, sowie Suchmaschinen-Optimierung (SEO). Hier stellt sich jedoch die Frage, ob nicht genau diese Marketing-Methoden einer umfassenderen Betrachtung Wert sind und bereits wichtige Marketing-Methoden eines neuen Marketing-Mix sind .

Seit Jahren haben Marketing-Spezialisten daran gearbeitet, diese Geschäftsmodelle zu vermarkten (z.B. SEO-Agenturen, Social Media Spezialisten, Content Marketing Agenturen). Die enorm gestiegenen Anforderungen, diese neuen Marketing-Methoden in Bezug auf ROI zu verstehen, haben in den letzten Jahren den Markt von Monitoring- und Controlling Tools für das Marketing stark anwachsen lassen. Ein Überblick und die Bewertung eben diese Tools ist schwierig, da teilweise die Algorithmen, die für die Bewertung herangezogen werden, nicht publik gemacht werden.

Wo liegen die Probleme einer Konvergenz?

Im Grunde kämpfen Marketing-Spezialisten an zwei Fronten. Einerseits zeigen die hohen Wachstumsraten gerade in diesen Marktsegmenten, dass die Methoden verstanden und anwendbar sind, andererseits aber kämpft man als Marketing-Spezialist mit den Google-Algorithmus-Updates, um weiter hochwertige Marketing-Lösungen für Unternehmen im digitalen Umfeld erstellen zu können (siehe hierzu t3n Artikel SEO: Panda-Update integriert neue Rankingfaktoren, bestätigt Google vom 19.07.2013, Lars Budde)

Warum brauchen wir Integration und Konvergenz?

Traditionell wurden Webseiten so gestaltet, dass Relevanz und Qualität des Content (inklusive einer intensiven Nutzung von Keywords im Content) ein gutes Ranking auf Suchmaschinen-Ebene ergab. Meta-Daten, die Banklink-Strukturen und die richtige Verwendung von Keywords in Überschriften optimierten weiter die Methoden im Online-Marketing. Doch mit der Integration der sozialen Medien als Relevanz-Faktor und eine Neubewertung der Quellen von Links (Backlinks und Inbound-Links) nahm die Komplexität bei der Erstellung des idealen Contents einer Webseite weiter zu. Ebenso wird die Kommunikation der Marke im Bereich der SEO höhere Bedeutung zugemessen, was gerade in Medien, wie Twitter und Facebook dazu führte, dass die Kommunikation teilweise einseitig wird. Manche Marketing-Spezialisten fragen sich: Optimieren wir inzwischen unseren Content nur noch für Maschinen oder für Menschen?

Hashtags und Audience Targeting

Aus der Marketing-Perspektive definiert sich die Relevanz eines Artikels durch die Qualität des Inhaltes und einer optimierten Marken-Kommunikation. Soziale Medien werden teilweise sehr stark durch den Einsatz von Hashtags getrieben (siehe hierzu Facebook startet Related Hashtags – auch auf mobilen Geräten, t3n Magazin, 28.6.2013, Lars Budde), ebenso ist die Art des Content sehr stark beschränkt (z.B. Twitter auf 140 Zeichen), so dass die Erfüllung all der oben aufgeführten Faktoren fast unmöglich ist. Audience Targetingversucht weiter mit seinen Nachrichten (Signals) zu gewährleisten, dass Menschen die solche Nachrichten als relevant für sich erachten, auch diese wieder finden können.

Versuche einer Richtungsänderung innerhalb der Bewertung von Relevanz

70 Milliarden Nachrichten werden durchschnittlich in einem Monat auf Facebook innerhalb der sozialen Strukturen und Netzwerke geteilt („Gefällt mir“) oder in andere soziale Netzwerke weitergeleitet (Ähnliches gilt auch für Google+ und andere sozialen Netzwerke). Die Bewertungsfaktoren und Algorithmen dieser Netzwerke bedürfen einer generellen Überarbeitung, da klassische Inhalte von Webportalen und Blogs schon seit einiger Zeit mit ihren Bewertungsmaßstäben mit denen der sozialen Netzwerke konkurrieren. Bewertungsdienste, wie etwa Klout versuchen nun einen personenbezogenen Ansatz der Relevanz-Bewertung von Information über die Aktivität und Attraktivität von Einzelpersonen (sogenannte Influencer). Wir erkennen in diesem Trend, dass wohl mehr das Individuum ins Zentrum der Betrachtung von Relevanz einer Nachricht gerät.

Der Widerspruch von hocheffektiven maschinenlesbaren und bewertbaren Algorithmen und die teilweise auf ein einziges Individuum ausgerichtete Bewertung scheinen heute eine Herausforderung zu sein, qualitativ hochwertigen auf die Zielgruppen und Interessensgruppen ausgerichteten Inhalt (Content) zu entwickeln, ganz abgesehen davon, dass die neue App-Kultur weiter neue und eigene Bewertungs-Algorithmen einführen wird. Das Marketing – ob wir es nun Social Media Marketing, Content Marketing und/oder SEO – hat erkannt, dass zwei Methoden zukünftig für das Marketing weit mehr Bedeutung erlangen werden: Big Data und Business Intelligence.

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