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10 Trends, wie 2015 Webseiten erstellt werden

10 Trends, wie 2015 Webseiten erstellt werden

Betrachtet man die Evolution von Webseiten, so kann man feststellen, dass sowohl die Zunahme von Funktionalitäten (E-Commerce, Buchungssysteme, CRM uvm.), wie auch die Qualität des Designs seit den 1990er Jahren einen enormen Wandel unterworfen war.

Waren die Webinhalte zu Beginn des Web meist sehr textlastig, gefolgt mit der Auffrischung durch Bilder und Grafiken, erlebte das Web-Design zwischen 2000 – 2010 eine neue Ausrichtung in Bezug auf dreidimensionale Objekte und einem Trend, der sich unter dem Begriff Skeuomorphismus zusammenfassen lässt. Das Erscheinungsbild (siehe Design-Richtlinien von Apple in Bezug auf Apps unter iPhone 1-4) wurde der Realität so weit möglich angepasst. Ein Notizblock war ein Notizblock und die Haptik der Bedienung richtete sich nach Bedienfeldern aus dem realen Leben.

Heute stehen wir an der Schwelle zu Schlichtheit und Eleganz bei höchster Funktionalität. Dabei gelten Responsive Designs (flat designs) und Material Designs (von Google) heute als die Design-Richtlinien, an die sich Web-Designer und Web-Entwickler ausrichten. Doch diese beiden Trends werden durch weitere interessante Design-Richtlinien ergänzt und sicher in den nächsten Jahren weiter reduziert und optimiert. Im folgenden habe ich 10 Trends identifiziert, die sich heute – und sicher 2015 – weiter fortsetzen werden.

Trend: Flat Design, Responsive Design, Material Design

Alle drei Trends schreiben sich auf die Fahne: Weniger ist mehr. Die Farbe Weiß dominiert und die Linienführung ist sehr klar und ohne Schnörkel. Auf Dreidimensionalität wird bewusst verzichtet, sowohl im Design selbst, wie auch bei den Bedienelementen. Man spricht von einem minimalistischen Gestaltungsstil, der klare Schriften, eindeutige Linienführung und hochauflösende Bilder (für jedes Endgerät) vorgibt. Manche Flat Designs verzichten fast gänzlich auf Bilder, Grafiken und Videos und heben Eingabefelder und deren personlisierbare Anordnung in den Vordergrund. Auch bilden große Schaltflächen ein Charakteristikum dieses Design-Stils. Alle Web-Designer, die heute diesen Design-Trend favorisieren, nennen drei Charakteristika für solche Webseiten: Diese Webauftritte sollen Ruhe, Ordnung und Hochwertigkeit kommunizieren. Und einen Nebeneffekt bringt dieses Design praktisch mit sich: Der Aufwand eine seperate mobile Webseite zu entwickeln, entfällt.

Trend: Endlosschleifen für Videos

Videos mit Endlosschleifen eignen sich für große Header im oberen Teil der Homepage. Vollkommen automatisiert läuft im Hintergrund ein Video mit großflächig dargebotenen Informationen ab. Auch hier gilt der Grundsatz: Weniger ist mehr. Denn ist das Video zu komplex zu begreifen, wird es als störend empfunden. Die fortwährend laufenden Videos werden zumeist im Header der Homepage eingebunden und automatisch abgespielt. Dieses Instrument bzw. Methode (Storytelling) soll eine Bindung zwischen Besucher der Webseite und dem Unternehmen aufbauen und eine Geschichte erzählen, die innerhalb von wenigen Sekunden verstanden wird.

Trend: Bilder in Retina-Auflösung

Einige Entwickler von Themen für z.B. WordPress integrieren die Möglichkeit Bilder in Retina-Auflösung zu aktivieren. Die immer höheren Auflösungen von Bildschirmen und mobilen Endgeräten – und dies nicht nur bei Apple – verlangt geradezu diese Technologie. Dies bedeutet aber auch, dass man sich um hochwertige Bilder bemühen muss.

Trend: Die Dominanz von weißen Flächen als Hintergrund

Betrachtet man Webseiten von erfolgreichen Designern so fällt auf, dass großflächige weiße Flächen stark dominieren und Text, Bedienelemente und Bilder durch einen scharfem Beschnitt auffallen. Dies hat einen Grund: Mit diesem Design rückt wieder die Botschaft und das Produkt in den Vordergrund und verschwindet nicht mehr in einem Bild- und Grafikmeer.

Trend: OnePager und Parallax-Scrolling

Sieht man sich in den letzten 10 Monaten die vielen neuen Webseiten an, so fällt auf, dass der OnePager mit optimierten Design für den mobilen Zugriff überwiegen. Auf diesen Webseiten wird auch fleißig vom Parallax-Scrolling gebraucht gemacht, welches die Nutzer als angenehmes Interagieren empfinden. Auch hier gilt, wie unter dem Trend “Retina-Auflösung” beschrieben, dass immer mehr Themen-Entwickler beide Trends in ihren Themen integrieren.

Trend: Icons

Manche Entwickler bieten mit Ihren Templates oder Themenvorlagen gleich einen großen Satz von indivuellen Icons-Sets an, die die Bedienung sowohl personalisierter, wie auch effektiver in der Bedienung gesalten soll. Diese Icons werden dann oft selbst Marken-Kennzeichen der Webseite.

Trend: Pinterest Grid Design

Beim Grid Design werden Bilder oder grafische Elemente in einer Art Collage dynamisch und rasterähnlich angeordnet. So erreicht man eine schnelle Übersicht über die Inhalte einer Webseite. Unterstützt werden diese Pinterest-ähnlichen Design-Element durch sehr klare – meist fettgedruckte – Schriften und visuellen Anordnungselementen. Hiermit erreicht man zwei Dinge: Eine schnelle Übersicht über die Vielfalt der dargebotenen Information der Webseite und trotzdem eine sehr klare Strukturierung. Jedes der Grid-Elemente ist mit tiefergehenden Informationen verlinkt und reduziert hiermit die Ebenen, die eine Webseite vorhalten muss.

Trend: Menü in Kopf- und Fußzeile fixiert

Dieses Designelement wird inzwischen von vielen Webseiten genutzt, da es die Nutzerfreundlichkeit erhöht. Kopf- und Fußzeile erlauben es dem Nutzer, egal wo er sich gerade befindet, sehr schnell und effektiv – hier gerade auf mobilen Endgeräten – zu navigieren. Auch versuchen die Designer, die Menüelemente besser zu strukturieren und vor allem zu reduzieren. Auch hier spielen klare Schriften im Menü-Header eine entscheidende Rolle in Bezug auf die Lesbarkeit für den Nutzer.

Trend: Darstellung von Portfolio und Testimonials

Diese Design-Elemente werden bevorzugt auf OnePagern genutzt, um auf einer Seite sowohl eine Übersicht über das Produkt-Porfolio, wie auch über Kunden-Bewertungen zu geben. Auch erscheinen auf solchen OnePagern meist auch Kontaktmöglichkeiten und die Mitarbeiter-Informationen, was einen schnellen Überblick über alle Unternehmensbereiche damit garantiert.

Trend: Einzigartige geometrische Formen

Einige Designer durchbrechen bewusst oft die klaren Linien auf der Webseite durch die Einführung von einfachen geometrischen Elementen, wie Dreiecken und Vierecken. Hiermit lassen sich interessante Darstellung und Fokusierungen erreichen. Die Webseite wirkt auf diese Weise kreativ und lässt sich darüber hinaus mit anderen Designs kombinieren, ohne dabei überladen zu wirken. Hier können natürlich auch (geometrische) Corporate Identity Elemente zum Zuge kommen.

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